Er schrieb: „Ein weiterer Tag + ohne Papa… Mittlerweile sind es 505 Tage“ und wurde von radikalen Feministen attackiert

Julio A.

Seit nun mehr als 2 Jahre lebt Julio A. mit María F., seiner Lebensgefährtin, und Noah, der gemeinsamen Tochter, in England. Der große Traum vom Glück schien endlich in Erfüllung zu gehen bis Noahs Eltern sich durch diverse Gründe voneinander trennten. Im Idealfall liegt beiden Elternteilen etwas daran, das gemeinsame Kind nicht unter der Trennung leiden zu lassen und es dennoch regelmäßig zu sehen. Doch leider trifft dies nicht bei Noah zu. Das kleine Mädchen darf ihren Papa nun seit mehr als 500 Tagen nicht mehr sehen und dabei würde dieser nichts lieber als sie endlich wieder in seine Arme zu nehmen!

In seinem Aufruf schrieb er:

Wo bleiben die Rechte eines Kindes sowohl seine Mama als auch seinen Papa haben zu dürfen?

 

Dringender Hilferuf eines verzweifelten Vaters

 

Julio und Noah

Nach ihrer Trennung brachte María F. die 3-jährige ohne Erlaubnis des Vaters und Absprache zurück nach Spanien. In Spanien wand sie sich an eine Frauenorganisation und erstattete eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt gegen den Kindesvater. Diese wurde jedoch wegen erheblichen Widersprüchen seitens der Polizei ad acta gelegt.

Seine Tochter darf Julio jedoch bis heute noch nicht sehen. Durch die langsamen Behörden und eine Frauenorganisation, die sich zwischen Julio und seine Tochter stellt, ist mittlerweile ein Jahr vergangen.

Mithilfe seiner Petition auf change.org erhofft Julio sich Druck auf die Behörden ausüben zu können, damit sein Fall schneller bearbeitet wird.

In seiner Petition äußert er u.a.:

Als Vater wünsche ich mir nichts mehr als meine Tochter sehen zu dürfen, mit ihr sprechen zu können und ihr Nachts vor dem Einschlafen sagen zu können, dass ich sie lieb habe.  Ich möchte nicht, dass meine Tochter mit falschen Werten aufwächst (…) und einfach ohne den Vater über das Leben der gemeinsamen Kinder entscheidet.
Ohne den Mann zu berücksichtigen, der in diesem Fall, jeden Tag hart an sich gearbeitet hat um seiner Tochter ein guter Papa sein zu können und der seine Familie bis jetzt ernährte.

Um noch mehr auf seinen Fall aufmerksam machen zu können, ist Julio vor drei Tagen in den Hungerstreik gegangen. Jetzt steht er an der Puerta del Sol in Madrid und erhofft sich eine Antwort seitens der Behörden und Staatsanwaltschaft.

 

Radikale Feministen griffen Julio verbal und körperlich an

 

Weil er darum kämpft seine Tochter wiedersehen zu dürfen, wurde Julio gestern von radikalen Feministen auf offener Straße bespuckt, beleidigt und bedroht. Ob dies im direkten Zusammenhang mit seiner früheren Lebensgefährten steht ist derzeit unbekannt.

 

Bildquelle: Julio Alberto Acebrón Paniagua
Teilen:
Meritxell Vazquez Ortega

Meritxell Vazquez Ortega

Deutsch-spanisch Übersetzerin und freie Journalistin, ansässig in Torrevieja. Schreibt seit 2015 auch für deutsche Onlineredaktionen über spanische Wirtschaft und Leute.

More Posts - Website

Ähnliche Artikel

Leave a Comment