Legalisierung von Cannabis in Deutschland

Cannabis Pflanze

Lange wurde über die Legalisierung von Cannabis in Deutschland diskutiert, vor allem die CDU und CSU haben sich stark dagegen ausgesprochen. Nun entschied der Bundestag, dass der Konsum von Cannabis als Schmerzmittel, wenn kein anderes Medikament mehr hilft, erlaubt werden soll.

Künftig muss die Krankenkasse die Kosten übernehmen, wenn einem Kranken nichts anderes mehr hilft. Die Kosten der legalen Anschaffung von Cannabis können bis zu 1.800€ betragen. Ärzte entscheiden zukünftig, ob ein Patient Cannabis bekommen darf.

Der Eigenanbau bleibt jedoch weiterhin verboten und Patienten müssen mit Rezept in die Apotheke. Um den Anbau und den Vertrieb soll sich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte kümmern.

Den Entwurf für die Neuregelung legte Herr Hermann Gröhe, CDU-Bundesminister für Gesundheit, bereits vor Monaten vor, fraglich ist weshalb diese Entscheidung erst jetzt getroffen wurde.

Legalisierung von Cannabis in anderen Ländern

 

Andere europäische Länder, wie die Niederlande und Spanien z.B., sind bekannt für den legalen Konsum und Anbau von Cannabis. Ein oft genanntes Beispiel sind die Niederlande mit ihren Coffeshops. Dort ist es erlaubt pro Person bis zu 30 Gramm Cannabis mitzuführen.

Auch in Spanien ist der Anbau von bis zu zwei Cannabis Pflanzen und der Konsum legal. Verboten ist allerdings der Handel mit Cannabis.

Laut Frau Marlene Mortler, CSU-Drogenbeauftragte des Bundestages, soll die Legalisierung von Cannabis für schwer erkranke Menschen nicht zur allgemeinen Legalisierung des Cannabis Konsums führen.

 

Bildquellen: Foto 1 von Martijn
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Marina Hölter

Marina Hölter

Tätig als Freelancer und Redakteurin von iPG24. Interessiert sich für verschiedene Themengebiete rund um Deutschland und Europa.

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