Verbindungsbrücke zwischen Russland und Japan geplant

Schuwalow auf der Ministerkonferenz 2011

Laut Igor Schuwalow, erster Stellvertreter des Ministerpräsidenten Russlands, wird seit Mittwoch dem 06. September 2017 der Bau einer Verbindungsbrücke zwischen Sachlin, der größten Insel Russlands, und Hokkaidō besprochen.

Von russischer Seite aus, soll es bereits ein Einverständnis des Baus der Brücke geben.

Dies verkündete Schuwalow während eines Treffen des Eastern Economic Forum (russisch: Восточный экономический форум oder ВЭФ) in Wladiwostok.

 

Die Verbindung zwischen Sachlin und Hokkaidō ist ein Milliarden Projekt

 

Laut Medienberichten soll es sich hierbei um den Bau einer Eisenbahnbrücke im Schätzwert von 500 Milliarden Rubel (etwa 7,3 Milliarden Euro) handeln. Schätzungen zufolge könnte diese für den Transport von 40 Millionen Tonnen Waren im Jahr genutzt werden und den Handel zwischen Russlands Fernen Osten und Japan attraktiver machen.

Schuwalow ist davon überzeugt, dass das Projekt dank moderner Technik realisierbar ist. Am zweiten Tag des Wirtschaftsforums in Wladiwostok, dem 07. September 2017, nahmen der russische Ministerpräsident Wladimir Putin, Japans Premierminister Shinzō Abe, Präsident der Mongolei Khaltmaagiin Battulga und der südkoreanische Präsident Moon Jae-in teil.

Dabei wurde verkündet, dass das Projekt mit Japans Einstimmung bereits im Jahr 2020 realisierbar sein könnte. Derzeit wartet die russische Förderation noch auf die Projektbewilligung der japanischen Regierung. Eine Verbindungsbrücke zwischen Russland und Japan könnte die Zusammenarbeit beider Länder stärken.

 

Bildquellen: Bild 1 von Studio Casagrande (Jay Louvion / Kryvosheiev Nikita)

 

 

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Waldemar Shchegolkov

Waldemar Shchegolkov

Der Russlanddeutsche beendete sein Journalismus Studium im Jahr 2010 an der Mari State University. Heute lebt er in Sankt Petersburg und arbeitet als freiberuflicher Journalist für verschiedene lokale Zeitungen.

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